1. bis 8.2.2026
Wellington bis Napier
1.-2.2.2026 Wellington
Die Fahrt mit der Fähre verläuft ruhig und wir kommen pünktlich in Wellington an. Da wir verschiedene Sachen in Wellington geplant haben, wollen wir auf einem Parkplatz im Zentrum direkt an der Waterfront (an einer 3-spurigen Strasse😅) übernachten, da es in Wellington keinen Campingplatz gibt. Da heute aber Sonntag ist, ist auf dem Parkplatz Markt und man kann erst ab 16 Uhr auf den Platz. Wir fahren daher zuerst über eine schmale Strasse mit parkierten Autos am Strassenrand😅(was Kurt problemlos löst, da er ja daran gewöhnt ist, dass ich ihn manchmal in solche kleinen Strassen leite und er sagt js immer, dass er gerne etwas Abenteuer möchte😉) zum Victoria Lookout hoch, wo wir eine schöne Aussicht auf die Stadt haben. Da wir immer noch zu früh sind, suchen wir uns einen Parkplatz in einem Quartier und spazieren zur Waterfront. Angekommen sehen wir, dass man schon bald auf den Platz kann und es nur wenige markierte Plätze gibt. Also rasch zurück zum Camper😅 und uns einen Platz sichern. Geschafft!😉 Wir kommen uns zwar ein bisschen wie in einem Sandwich vor. Wir spazieren noch der Waterfront entlang und geniessen ein feines Meeresftüchtecurry. Auf dem Rückweg kaufe ich mir noch Ohropax für die Nacht😆.
2.2.2026 Wellington und Weiterfahrt nach Lower Hutt
Kurt wollte mir zuerst nicht glauben, als ich ihn vorgewarnt habe, dass es auch in Wellington oft stark windet. Meine Frisur überzeugt ihn dann doch, als wir auf dem Weg zum Cable Car sind, mit dem wir hoch in den Botanischen Garten fahren. Hier gibt es viele verschiedene Rundwege und dazwischen viele kleine Pfade. Dazu gibt es einen Wegplan mit Farben und Namen. Leider stimmen aber weder die Farben am Wegrand zu denen auf dem Plan, noch sind die Wege gleich wie auf dem Plan angeschrieben und bei vielen Abzweigungen steht gar nichts.🤔 So ist es auch für OL-Erfahrene, wie wir es sind, eine richtige Herausforderung, den von uns gewünschten Skulpturenweg zu finden. 😅 Aber natürlich haben wir das mit vollem Einsatz doch noch geschafft.😉 Wieder unten besuchen wir noch die viel gepriesene Cubastreet, die uns aber nicht besonders überzeugt.😏 In einem Kaffee stärken wir uns mit Kaffee, Chai, Scones und Toastie und der Mann an der Theke schreibt die Bestellung direkt auf den Unterteller. 😄 Wir geniessen es hier übrigens, dass man beim Besuch eines Kaffees oder Restaurants immer zuerst an den Thresen geht, bestellt und bezahlt und dann Platz nimmt, wo dann das Bestellte serviert wird. Und Wasser gibt es überall kostenlos, z.T. sogar gesprudelt. Könnte sich die Schweiz eine Scheibe davon abschneiden.😉 Hier in Wellington sind einige Ampeln übrigens mit speziell lustigen "Männchen" und "Frauchen" ausgestattet.😆
Unser Übernachtungsziel ist der Top10 Holiday Park in Lower Hutt. Dieser ist wieder einmal einer, der Top10, der uns gefällt.
3.2.2026 von Lower Hutt an den südlichsten Punkt der Nordinsel
Der Morgen ist grau und es beginnt wieder einmal zu regnen.😏Wir haben eigentlich geplant noch in den Zealandia Park zu gehen und ein wenig auf Tierfotopirsch zu gehen. Da es aber immer stärker regnet, würden wir wohl nicht viele Tiere sehen und wir entscheiden uns weiterzufahren. Die Strasse nach Martinborough, wo wir eigentlich übernachten wollten, führt durch schöne, dichte Wälder. Da es aber so neblig ist, sieht man leider kaum etwas. In Martinborough regnet es immer noch, daher fahren wir nach dem Lunch weiter Richtung Cape Palliser, dem südlichsten Punkt der Nordinsel. Unterwegs sitzen immer wieder ganze Vogelschwärme auf der Strasse und fliegen immer erst kurz bevor wir sie erreichen weg. Bei einigen fehlt nicht viel, dass sie uns in die Windschutzscheibe fliegen. Ich frage mich, warum sie wohl alle auf der Strasse sitzen und erst so spät wegfliegen.🤔 Machen die vielleicht eine Mutprobe? 😅 Als wir die Küste erreichen, sehen wir immer wieder Stellen, wo das Meer sich Teile der Küste erobert und die Strasse am Rand abgebrochen ist. Wir übernachten einige Kilometer vor dem Cape Palliser im Waimeha Camping Village. Super dieser Platz.😄 Unsere Parzelle ist etwa 10x20m gross, wir haben Meersicht, haben keine direkten Nachbarn und ein Schaf, das uns besucht. Der Platzbesitzer weist uns an, den Camper in Nord-Südrichtung zu parkieren, da in der Nacht starke Windböen und starker Regen angesagt ist. Unterdessen kann uns das nicht mehr beunruhigen. Wir sind uns nun solche Wetterverhältnisse schon gewohnt.😅 Da es im Moment etwas aufklart, machen wir noch einen Strandspaziergang, bis es erneut zu regnen beginnt. Nun ist es stockdunkel draussen, wir sitzen im Camper, Kurt löst ein Sudoku, ich schreibe diesen Text, es regnet stark und windet wie vorhergesagt und wir sind froh, dass wir im Trocknen sitzen.😅 Gute Nacht.😃😴
4.2.2026 Von Cape Pelliser nach Eketahuna
Es hat die ganze Nacht gestürmt. Dank der richtigen Ausrichtung des Campers, hat es uns aber nicht zu stark durchgerüttelt. 😅 Auf dem Campingplatz hat es übrigens eine alternative Duschmöglichkeit zur normalen Dusche.(siehe Foto😁) Endlich hört es auf zu regnen und wir fahren los zu unserem eigentlichen Ziel hier, dem Cape Pelliser (südlichster Punkt der Nordinsel) mit seinem Leuchtturm. Kurz bevor wir auf den ungeteerten Teil der Strasse, die zum Leuchtturm führt, gelangen, kommt uns ein Auto entgegen, dessen Fahrer uns signalisiert, dass er uns was sagen will. Er informiert uns, dass um die Ecke der Fluss über die Strasse kommt und etwas weiter vorne ein Teil der Strasse letzte Nacht weggespült wurde und nicht mehr passierbar ist. 😲 Also heisst es umdrehen und zurück Richtung Martinborough. Auch die Wanderung zu den Putangirua Pinnacles an dieser Küste kommt wegen den starken Regenfällen nicht in Frage. Schade, aber der Campingplatz war dafür einmalig. 😁 Da wir auf der Südinsel nicht wirklich sehr viele schöne Ortschaften angetroffen haben, habe ich mir aus dem Internet eine Liste mit schönen Ortschaften auf der Nordinsel herausgesucht. Auf unserer Route liegt Greytown und wir schauen mal, ob das auch stimmt, was da im Internet steht. Und tatsächlich gefällt uns das Town Centre, wie es hier in jeder Ortschaft angeschrieben ist, auch wenn das Town Centre nur aus wenigen Häusern besteht.😉 Es hat schöne Geschäfte und wir kleiden Kurt mit neuen kurzen Hosen ein, da wir nun doch schon einige Tage mit Temperaturen von 25° hatten.🌞 Weiter auf dem Weg gegen Norden besuchen wir das Pukaha national wildlife center, wo sie in einer abgedunkelten Halle Kiwis haben. So sehen wir wenigstens sicher noch einen Kiwi falls wir keinen mehr in Freiheit antreffen. Da der Tag schon fortgeschritten ist, schaue ich auf google nach, wo der nächste Campingplatt liegt. Nicht weit entfernt in Eketahuna werde ich im kleinen Eketahuna Motor Camp fündig. Hier fahren wir einfachen auf den Platz, wählen einen Standort bei einem Strompfeiler aus, alles auf einer grossen Wiese und warten, bis die Besitzer kommen um das Platzgeld einzuziehen. Kaum sind wir von einem kleinen Rundgang mit schönen Redwoodbäumen um den Platz zurück, fahren sie schon vor. Es ist ein nettes altes Paar, das uns überfreundlich begrüsst und uns mitteilt, dass Morgen Check-out time um 14 Uhr ist. Und das für 25 NZD. (12sFr.) 👍😄 Und die Toiletten und Duschen sind auch noch sauber. 😉 Das haben wir bis jetzt noch nie erlebt. Sonst ist immer 10 oder halb 11Uhr Check-out.😏
5.2.2026 Von Eketahuna nach Mangaweka
Und wieder geht es weiter. Schon von Weitem sehen wir auf einem Hügel viele Windräder am Horizont und sie kommen immer näher. Bei einer Baustelle, an der momentan niemand arbeitet, haben sie in der Mitte und an den Rändern der Strasse über eine lange Strecke Pylonen aufgestellt. Und zwar so eng, dass Kurt richtig zirkeln muss um keinen umzufahren. Und Kurt erhält 100 Punkte 😅, er hat keinen einzigen gestreift.😆 In der Ebene erreichen wir Palmerston North. Wir spazieren dem Manuwata River entlang. Der Weg ist für Spaziergänger und Fahrräder, also heisst es auf der richtigen Seite gehen. Kurt meint, wir müssen wohl links gehen, und wechselt auf die rechte Seite🤔. Gut passiert ihm das nicht beim Autofahren😅. Beim Camper zurück, will Kurt den Camper etwas zurücksetzen, damit wir nicht eingeparkt werden. Ich warte währenddessen vor einem Kaffee, indem wir etwas Essen möchten. Es dauert lange, bis er zurückkommt. Er sagt, dass ihm doch beim Öffnen des Dachfensters doch tatsächlich der ganze Rahmen auf den Kopf gefallen ist und er dann meine Hilfe braucht um ihn wieder zu montieren. Es ist aber nicht nur der Rahmen, sondern der Öffnungsgriff ist ausgehängt.🤔 Das schafft man ja nur, wenn man sich daranhängt🤭. Ja, das Dachfenster ist hoch oben und Kurt nocht allzu gross. Das erklärt wohl alles. Kurt schmunzelt nur. Gemeinsam hängen wir den Griff ein und montieren den Rahmen. Wir sind halt doch ein gutes Team.🤩 Weiter gehts nach Feilding, wo wir in einem Markt für alles ( und das meine ich auch so: von Küchenartikel über Papeteriesachen, Schrauben bis Süssigkeiten) endlich Ersatz für das entlaufene Rüstbrett finden.😅 In Mangaweka haben wir auf den Awastone&Mangaweka Camping Grounds eine Powered Site reserviert. Es sind 2 Campingplätze, die zusammengehören, einer mit sehr schönen Plätzen mit Sicht auf den Rangitikei River und der andere, ein einfacherer und günstigerer. Wir haben für einmal den schönsten Platz erhalten und geniessen die einmalige Lage.
6.2.2026 River rafting 🤣
Schon gestern haben wir beschlossen hier eine 2. Nacht zu verbringen und hsben für heute ein River rafting gebucht. Da müssen wir zuerst 65 Jahre alt werden, damit wir so etwas machen.😅 Das kann ja nicht so schlimm sein. Als wir für die Fahrt eingewiesen werden, wird uns zuerst erklärt, wie wir uns zu verhalten haben, wenn wir ins Wasser fallen. 🤔 Wollen wir das denn? Eigentlich nicht. Hoffen wir mal dass das gut geht😅. Es ist dann alles halb so schlimm und wir können es beide geniessen, wenn wir auch nach 1 Stunde etwas weniger trocken an Land gehen.😄 Ein Spaziergang zum anderen Campingplatz zeigt uns, dass dieser übervoll mit zum grossen Teil Neuseeländern ist, da heute ihr Nationalfeiertag ist.
7.2.2026 Von Mangaweka über die Ruahine Road gegen Süden nach Feilding zurück und dann wieder gegen Norden nach Hastings
Eigentlich wollten wir von Mangaweka mehr oder weniger quer durchs Land auf einer Nebenstrasse nach Hastings fahren. Da wir hier aber gesehen haben, dass es hierhin eine Scienic Route gegeben hätte, entschliessen wir uns diese noch gegen Süden zu fahren. Das kommt davon, dass wir den Norden nicht so stark ins Detail, wie den Süden vorbereitet haben.😏Und was lernen wir daraus? 🤔 Wenn wir nach Hause kommen bereits schon mit der Planung der nächsten Reise zu beginnen. 🤣 Aber zuerst unseren neuen Camper richtig einrichten. Kurt weiss schon gar nicht mehr, was es in welchem Camper hat.😉 Gestern hat er im Bett gesagt, dass wir noch Mineral in der Betttreppe haben. Das ist aber in unserem Camper zu Hause.🤣Ja, wir werden alle älter und. .. .🤪 Genug ausgeplaudert.😅
Was gibt es Schöneres, als wenn man am Morgen in Kimbelton einen Kaffee mit Smiley serviert bekommt. In Feilding machen wir Halt an einer Dumpstation. Kurt hört Geräusche von einer Rennbahn und er bekommt glänzende Augen. Also gehen wir doch mal schauen, ob es etwas zu sehen gibt. Und es gibt: Motorräder jagen sich auf dem Manfeild Circuit. Kurt nöchte am Liebsten auch mitfahren. 😄 Nach Ashhurst ist die Landschaft neben der Highway 3 beeindruckend und es hat kräftige Windböen. Bei einem Lookout bittet eine ältere Asiatin Kurt, dass er Fotos von ihr macht. Er gibt das Handy an mich weiter. Als ich einige in verschiedenen Posen gemachr habe, zieht sie mich weiter zu einem Schilf, wo ich noch weitere machen soll. Und das obwohl sie mit 2 anderen Frauen dort ist.🤣 In Ongaonga machen wir unseren letzten Halt. Das Thermometer steigt imner weiter und wir knacken die 30° Grenze, und das obwohl wir bei 15 ° abgefahren sind. Unseren Campingplatz habe ich für einmal über CamperMate gebucht. Der Gastgeber ist ein pensionierter Winzer, der nun noch Schafe hält und 4 Plätze hat. Wir werden nicht nur vom Besitzer empfangen, sondern auch von einer Schafherde, die aber dann davonspringt. Am Abend kommen die Schafe plötzlich wieder von allen Seiten. Eines getraut sich sehr nah und beschnuppert den Grill. Will es wohl wissen, was auf dem Grill war?😅 (Kein Lamm!😉).
8.2.2026 Von Hastings nach Napier
Gestern Abend, als wir ins Bett wollten, habe ich plötzlich einen Käfer gesichtet im Camper, und einen 2.,3........ca. 10 von diesen Biestern, die entweder schnell krochen, flogen oder sprangen und extrem zäh waren. 😅 Wir wussten nicht, woher die plötzlich kamen und vermuteten, dass sie ev. auch von der Garage unter unserem Bett hochkriechen könnten, da es dort offene Spalten gibt. Also haben wir mit unseren Decken und Kleidern alles gegen unten abgedichtet und konnten dann endlich schlafen gehen.
Am Morgen sind wir in den Te Mata Park gefahren und haben eine schöne Rundwanderung gemacht und die grossen Redwoodbäume bestaunt.
Nach einem kurzen Zwischenstopp in Hastings sind wir zum Kennedy Park Resort gefahren, wo wir auf dem wunderschönen Campingplatz übernachtet haben. Da nun die Schulferien vorbei sind, reservieren wir den Campingplatz nur noch an HotSpots, an denen wir unbedingt übernachten wollen.😄