16. bis 23.2.2026 Rotorua bis Piha
16.-18.2.2026 Tasman Holiday Park Papamoa Beach
Da es auf unserer heutigen Strecke, ausser der Strecke (Kurt liebt ja kurvige Strassen😂) nichts besonderes zu besichtigen oder zu bewandern gibt, spazieren wir, bevor wir abfahren, am Sulphur Point ein Stück Owhatiura Bay entlang. Hier ist der Geruch nach faulen Eiern besonders stark und auf Schildern wird sogar davor gewarnt, dass man gesundheitliche Probleme bekommen kann, wie Übelkeit, Kopfschmerzen etc. Es ist schon eindrücklich, wie hier die ganze Stadt Rotorua und weite Umgebung von den Thermen beeinflusst wird. Schon am frühen Nachmittag erreichen wir Papamoa und können einen schönen Platz auf dem Tasman Holidaypark beziehen und die Sicht aufs Meer geniessen.😄 Und hier wird für einmal dolce far niente gemacht. Oder fast niente🤣. Kurt geht joggen und ich, was mache ich?🤔 Natürlich Homepage😅. Und tatsächlich können wir das erste Mal im Meer baden gehen. Am Anfang unserer Reise war entweder das Wetter so schlecht oder das Meer eiskalt und danach hatte das Meer extreme Strömungen, dass es nicht zum Baden geeignet war. Haben wir unsere Badehosen also doch nicht umsonst mitgenommen.😅 Und am Abend gibts feinen Lachs für Kurt und für mich die sensationell feinen grünen Muscheln, die es hier gibt. Und natürlich auch ein (oder auch 2😉) Glas Weisswein.😄
18.2.2026 Von Papamoa beach nach Hahei auf der Coromandelhalbinsel
In Tauranga brauchen wir 3 Anläufe, bis wir zu einem Kaffee kommen. Die ersten 2 Kaffees sind einfach nicht dort, wo sie sein sollten. 🤔Bei Tauranga liegt der Mount Maunganui, der ein schönes Wandergebiet und schöne Küste hat. Eigentlich haben wir hier geplant zu wandern und auf dem Campingplatz zu übernachten. Gut waren wir nicht im Januar hier, denn dann gab es nach einem Starkregen einen Erdrutsch und Teile des Campingplatzes wurden verschüttet und jetzt ist das ganze Gebiet gesperrt.😒 Nach 2 Stunden Autofahrt, mit immer wieder Baustellen und Erdrutschen am Strassenrand, wollen wir die Aussicht vom Mount Paku aus geniessen. Der Mount Paku ist ein kleiner Hügel, der weit hinauf überbaut ist und es dauert nur ca. 20 Minuten um hinaufzukommen, am Schluss aber noch über etwas steile Steinbrocken.😅 Hinauf geht ja problemlos😀, hinunter🤪. Aber ich habs geschafft😅. Von hier ist es nicht mehr weit bis Hahei zum Beach Resort, wo wir den Strand ablaufen, nicht so lang wie in Papamoa, aber mit den Felsen im Wasser sehr schön und entdecken am Ende der Bucht im seichten Wasser einen Stachelrochen.😄 An der Bar stossen wir dann auf alle zu Hause gebliebenen an.😂
18.-20.1.2026 Hahei Beach Resort
Hahei liegt an der Ostküste der Coromandel Halbinsel und ist ein beliebter Ferienort, da der Strand so schön ist. Wir merken das sofort daran, dass es hier wieder mehr Leute hat, obwohl die Schulferien zu Ende sind. Der Strand ist aber auch wirklich schön.😄 Wir bleiben 2 Nächte hier, da wir hier die Cathedral Cove besuchen wollen. Wir machen uns am Morgen relativ früh auf den Weg. Zuerst 2km durchs Dorf bis zum Start des Walks, da der Parkplatz dort im Sommer geschlossen ist und man entweder zu Fuss oder mit einem Shuttle dorthin gelangt. Wir gehen zu Fuss und zwar alles den Berg hinauf. Oben angelangt, schon mal eine schöne Aussicht auf unser Ziel. Der Walk startet bergab, fast bis auf Meereshöhe und dann wieder steil hoch und dann wieder runter, am Schluss über Treppen bis an den Strand. 😅 Ein Teil der Treppen ist relativ neu und wir sehen, dass der ehemalige Weg von einem Hangrutsch weggerissen wurde. Auch alle walks, die zusätzlich von unserem gegen die Küste abzweigen, sind alle gesperrt. Die Unwetter vom Januar haben auch hier ganze Arbeit geleistet🫣. Dies sind ja nicht unsere ersten Cathedral Coves in Neuseeland und wir sind uns einig, dass die letzten in den Catlins eindrücklicher waren und zwar nicht nur, weil es bei diesen hier eindeutig mehr Touristen hat.😏
20.2.2026 Von Hahei nach Tuakau
Von Hahei fahren wir zurück auf die Highway 25 und dann alles der Küste nach gegen Norden. In Kuaotunu ist das Meer weit hinaus braun. Ist das wohl wegen dem riesigen Erdrutsch, der über die Strasse ins Meer abgegangen ist oder ist das Meer ganz einfach so aufgewühlt? Weiter gehts quer durch die Halbinsel nach Coromandel, das schön sein soll machen wir Kaffeehalt. Für uns scheint Coromandel aber nichts Besonderes zu sein. Nun verläuft die Strasse südwärts mit Lookouts und dann kurvig und z.T. recht eng direkt am Meer entlang. In Thames machen wir unseren letzten Halt bei der Burke Street Wharf und der Colour Harmonicas Sculpture. Die Burke Street Wharf ist ein stillgelegter Kai, der in den 1870er Jahren gebaut wurde, um den Goldrausch an der Themse zu bedienen. Unser Übernachtungsziel ist der Tasman Holidaypark in Miranda. Plötzlich ist die Strasse aber gesperrt und es ist eine Umleitung signalisiert. Also folgen wir dieser, was aber ein Umweg bedeutet. Ich verfolge die Strecke und nach einigen Kilometern sage ich Kurt, dass wir im nächsten Kreisel rechts müssen. Da ist aber die Strasse wieder gesperrt. Wir fragen also den Mann, der dirt steht, wie wir denn zum Campingplatz kommen. Er sagt uns, wieder ezwas zurück und dann über eine Seitenstrasse um den Hügel rum.😅 So kommen wir dann doch noch ans Ziel. Der Campingplatz gefällt uns aber nicht. Sonst sind die Tasman HP eigentlich immer sehr schön. Hier sind die Parzellen aber fast alle so angelegt, dass man direkt neben dem Nachbarn sitzt und die Umgebung ist auch nichts Besonderes und es windet stark. Also fahren wir, da es noch nicht so spät ist weiter. Es gibt aber nicht viele Möglichkeiten in der Nähe. In Tuakau finde ich den Tuakau Bridge Motorhome Park. Der Platz ist sehr schön gelegen am Waikato River und die Parzellen sind gross und mit Hecken abgetrennt. Einziger Nachteil, dass er direkt an der Strasse liegt, dafür mit Hahn. 😅 Und da fahren Motorräder vorbei, die den Motor so eingestellt haben, dass der Motor laut röhrt und dauernd Fehlzündungen hat. Das gefällt auch Kurt als Motorradliebhaber nicht. Aber dafür gibts ja Gott sei Dank Ohropax🤣.
21.2.2026 Von Takau in den Waitakere Ranges Regional Park
Neben dem Campingplatz hat es eine Gärtnerei mit einem Kaffee. Also kommen wir schon bevor wir abfahren zum ersten Kaffee/Chai😉. Als wir bestellen begrüsst uns die Frau auf Schweizerdeutsch.😃 Sie lebt seit 30 Jahren hier. Gestärkt fahren wir zum Manukau Heads Lighthouse. Auch diese Strecke ist wieder eng und kurvig (aber vielleicht ist unser Camper einfach auch etwas breit und lang😅) aber trotzdem schön. (ausser wenn Kurt nach meiner Sicht etwas nah an den Strassengräbli fährt🫣) Die Fahrt hat sich aber gelohnt. Die Aussicht ist wunderbar und auf einem Hügel daneben hat es Maorischnitzereien. Bei der Abfahrt müssen wir noch zuerst einigen Rindern den Vortritt lassen.😄
Da die Möglichkeit zu wandern, seit wir auf der Nordinsel sind etwas fehlt, hoffen wir im Waitakere Ranges Regional Park wieder einmal auf unsere Kosten kommen. Da es wieder Wochenende ist hoffen wir dort auch weniger Wochenendfeiernde (bis in die Nacht hinein🙈) anzutreffen. Der Park liegt an der Westküste bei Auckland. Die erste Nacht wollen wir auf dem Log Race Overnight Parkplatz verbringen. Die Strasse in den Park ist eng und extrem kurvig mit tiefen Gräbli am Strassenrand🫣. Im Visitor Center informieren wir uns noch über die Wanderwege, da auch hier einige wegen Unwetterschäden gesperrt sind. Der Mann sagt uns noch, dass beim Parkplatz, wo wir den Übernachtungsplatz gebucht haben (es dürfen nur 5 Fahrzeuge übernachten und die Zufahrt ist von 21 Uhr bis 6 Uhr abgesperrt) sicher nicht allzu viele Leute sind. Denkste!😅 Schon lange vor dem Parkplatz sind die Strassenränder voll mit parkierten Autos. Die Zufahrt ist dann ungeteert und zum Glück fährt eine Frau rückwärts, damit wir zum Parkplatz fahren können. Es ist gerade noch ein Platz, dafür mit Superaussicht frei, sonst alles voll. Alle schauen uns etwas komisch an, da wir die einzigen mit einem solch grossen Gefährt sind. Direkt vom Parkplatz aus machen wir uns auf den Mercer Bay Loop Track. Es geht steil nach unten bis zu verschiedenen fantastischen Aussichtspunkten in die Tiefe. Zurück auf dem Parkplatz, leert sich der Platz langsam und am Schluss sind wir zu dritt, mit 2 Schiebetürvans, die wir so überalles lieben. 😉 (Schiebtüre auf, Schiebetüre zu peng! Und dann alles von vorne, immer wieder🤪) Aber geschlafen haben wir gut😃.
22.2.2026: Nur 2 km weiter nach Piha
Am Morgen fahren wir nur 2km in den Park hinein nach Piha, wo wir die 2.Nacht auf dem Piha Camp, bei dem wir schon um 10 Uhr einchecken können, verbringen. Das Camp wird von Maoris geführt und wir bekommen eine ganze Seite mit Anweisungen. Wir sind gespannt, ob diese auch durchgesetzt werden. Schön wäre es. 😄Es heisst z.B.: Wenn du Party machen willst, ist dies nicht der Platz dafür. Es gibt viele Orte in Auckland, wo du so viel trinken kannst, so laut sein kannst, so lange aufbleiben kannst, so laut Musik hören kannst, wie du willst. Und noch viele andere Regeln. 😅 Piha hat einen schwarzen Sandstrand und sehr hohe Wellen. Wir wandern den Strand entlang und geniessen das Meer (vom Strand aus😉). Auf dem Rückweg vom Marawhara Track dem Nordstrand entlang (in Trekkingschuhen), kommen wir plötzlich nicht mehr weiter, da rechts das Meer und links und vorne ein Bächlein. Wir versuchen trotzdem irgendwo durchzukommen, (Kurt hat keine Lust die Schuhe auszuziehen😉) doch plötzlich kommt eine grosse Welle und das Wasser kommt von vorne auf uns zu. Also Flucht nach hinten und dann doch die Schuhe ausziehen und durch das Bächlein.😅 Nun geht's, (der feine, nasse Sand klebt an den Füssen), barfuss weiter. Doch der Sand ist schwarz und wird immer heisser.😅 Ich spute mich bis zum nassen Sand. Kurt etwas gemächlicher. Er hat wahrscheinlich etwas mehr Hornhaut an den Füssen.😉 Und nun sind wir auf die Nacht gespannt.😄